Guten Tag liebe Abonnent*innen des Newsletters,

die ersten Wochen der Kooperation mit unserem neuen Logistikpartner für die Leerung der Rest-und Bioabfallbehälter liegen hinter uns. Die Bilanz dieser Startphase fällt sehr positiv aus. Kleinere Unregelmäßigkeiten wie übersehene Stichstraßen oder Behälter mit besonderer Lage gehören naturgemäß zu so einem Prozess. Fehler wurden bis auf Einzelfälle zeitnah korrigiert. Schon jetzt könnten wir fast vom Normalbetrieb reden - wenn nicht der Wintereinbruch seine Wirkung zeigen würde.


Beeinträchtigung bei der Abfuhr durch den Wintereinbruch

Mit Schnee und Eis sowie frostigen Temperaturen hat sich der Winter eindrucksvoll zurückgemeldet - und das hat Folgen für die Abfalltentsorgung.

Natürlich sind die von uns beauftragten Entsorgungsunternehmen auch bei diesen winterlichen Verhältnissen bemüht, die Abfuhr so störungsfrei wie möglich durchzuführen. Dafür sind geräumte Straßen und Wege besonders wichtig. Dies ist in vielen Fällen nicht gegeben. In den letzten Tagen konnten eine Reihe von Straßen wegen Glätte mit den schweren Entsorgungsfahrzeugen beim besten Willen nicht befahren werden.

Die Folge ist, dass eine Vielzahl von Abfallbehältern nicht geleert werden konnten. Eine Nachleerung dieser Behälter ist zur Zeit nicht möglich. Die betroffenen Kund*innen können bei Bedarf Mehrmengen zur nächsten Abfuhr dazustellen. Für Restabfall und Wertstoffe können dafür handelsübliche Plastiksäcke genutzt werden. Bioabfälle und Altpapier müssen im gegebenen Fall in Papiertüten oder Pappkartons gefüllt werden.


Geräumte Straßen und Wege unabdinglich für reibungslose Abfuhr

In den letzten Tagen hat es bereits mehrere Unfälle von Mitarbeiter*innen und Fahrzeugen gegeben, die auf glatte Fahrbahnen und Gehwege zurückzuführen sind.

Für die Räumung der Gehwege und Zuwegungen sind oftmals die Anwohner*innen in der Verantwortung. Wir weisen darauf hin, dieser Pflicht nachzukommen, damit Stürze der Müllwerker*innen vermieden werden können. Vor Ort liegt es im Ermessen der Fahrer*innen, ob die Abfuhr in den betroffenen Gebieten stattfinden kann oder nicht.


Frostige Zeiten auch für die Biobehälter

Auch am Wochenende bleibt es bei Dauerfrost. Und das kann Folgen für die Biobehälter haben. Bei diesen Temperaturen kann es passieren, dass feuchte Bioabfälle am Rand des Behälters festfrieren. Das führt im schlimmsten Fall zu nicht vollständig geleerten Behältern.

Folgende Tipps können aber Abhilfe schaffen: wenn Sie die Möglichkeit haben, stellen Sie den Behälter windgeschützt und am besten nahe einer Hauswand auf. Zerknülltes Zeitungspapier oder Reisig am Boden des Behälters verhindert ein Festfrieren. Allzu feuchte Küchenabfälle können Sie auch in Zeitungspapier einwickeln, so wird die Feuchtigkeit der Abfälle gebunden.

Wenn Sie merken, dass die Abfälle bereits angefroren sind, lösen Sie diese bitte kurz vor der Leerung – z. B. mit einem Spaten (oder ähnlichem).


Rechnungsversand startet

An diesem Wochenende bekommen die ersten der über 120.000 Rechnungsempfänger*innen Ihre Schlussrechnung für 2020 sowie die Abschlagsmitteilung 2021 für die Leistung der Abfallentsorgung per Post nach Hause geschickt.

Wie bereits erwähnt steigen die Preise gegenüber dem Vorjahr. Das liegt vor allem an höheren Aufwendungen für die Abfalllogistik und sinkenden Erlösen bei der Vermarktung der verwertbaren Abfälle. Dazu gibt es ab 2021 nur noch zwei Fälligkeitstermine für die Zahlung der Abfallentgelte im März und September.

Sie wollen "Papierkram" vermeiden und Ihre Rechnung zukünftig gern digital erhalten? Bereits über 5.000 Kund*innen nutzen das AWSH-Portal. Neben der Zusendung aller Belege in Ihr digitales Postfach, können Sie im Portal auch bequem viele weitere Leistungen der AWSH beauftragen, wie zum Beispiel die Sperrmüll- oder E-Schrottabfuhr oder die Anpassung Ihres Behälterbestandes.

Den Login zum Kundenportal finden Sie auf www.awsh.de/portal.


Wir wünschen Ihnen bei aller Kälte ein sonniges Wochenende.

Ihre AWSH