Guten Tag liebe Abonnent*innen des Newsletters,

heute startet in Schleswig-Holstein die zweite Hälfte der Sommerferien. Viele haben vor der anstehenden Urlaubsreise im Garten „Klar Schiff“ gemacht. Den Heimkehrenden steht dies nun oftmals bevor. Wie auch immer – über die Recyclinghöfe oder die Biotonne der AWSH können die Gartenabfälle der Wiederverwertung zugeführt werden. Aber bitte nicht vergessen: auch Küchenabfälle inklusive Essensresten gehören in die Biotonne und nicht in den Restabfall!


Weiter steigende Bioabfallmengen – insbesondere Plastiktüten stören den Verwertungsprozess

In den ersten vier Monaten dieses Jahres ist die Menge der von der AWSH gesammelten Bioabfälle nochmals um über 2100 Tonnen im Vergleich zum gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres gestiegen. Das ist gut so, denn immer noch befindet sich zu viel Bioabfall in den Restabfallbehältern. Dieser soll und muss getrennt gesammelt werden. Dafür gibt es die Biotonne, aus deren Inhalt Biogas und Kompost erzeugt wird. Damit werden natürliche Ressourcen geschont und zudem umweltfreundliche Energie erzeugt.


Damit das auch so funktioniert, müssen die Bioabfälle frei von Störstoffen in den Verwertungsprozess der Bioabfallvergärungsanlage in Trittau eingespeist werden. Alle Kund*innen können dazu beitragen, indem sie die Biotonne auch wirklich nur mit Bioabfällen befüllen. Störstoffe, insbesondere Plastiktüten oder auch sogenannte kompostierbare Tüten aus Biokunststoff – die insbesondere für die Vorsortierung der Bioabfälle benutzt werden – gilt es unbedingt zu vermeiden! 


Auch viele Alternativen für das seit gut einer Woche verbotene Einweg Plastik - wie Trinkhalme, Rührstäbchen, Luftballonstäbe oder Einweg-Geschirr - gehören nicht in die Biotonne. Der Zersetzungsprozess in einer Vergärungs- oder Kompostierungsanlagen dauert auch z.B. für Einweggabeln oder –messer aus Holz viel zu lang. Restbestände nach dem Verwertungsprozess würden den Kompost verunreinigen und die Rückführung der Bioabfälle in den Stoffkreislauf deutlich erschweren.
 

 


Wilde Müllablagerungen - ein kontinuierliches Thema

In den letzten Ausgaben haben wir immer wieder über die Abfallablagerungen an den Depotcontainerstellplätzen berichtet. Dabei ging es vor allem auch um die Entsorgungsangebote der AWSH, die leicht und in den meisten Fällen kostenfrei genutzt werden könnten, um diese Form der illegalen Abfallentsorgung erst gar zu vermeiden. 


Trotzdem ist dieses Phänomen immer wieder zu beobachten. Das gilt ebenso für illegale Müllablagerungen in der freien Feldmark oder sogar auf privaten Grundstücken. Von einem solchen Fall berichte das Schleswig-Holstein Magazin in der letzten Woche. Dabei ging es um die wilde Müllentsorgung auf landwirtschaftlich genutzten Flächen. In einem solchen Fall ist der Landwirt verpflichtet, die Abfälle umgehend fachgerecht zu entsorgen. In diesem Zusammenhang hat ein NDR-Fernsehteam auch auf dem Recyclinghof Trittau gefilmt, um über die dortigen Entsorgungsmöglichkeiten zu berichten. 


Umfrage zum Thema Daseinsvorsorge

Am 23. Juni wurde zum vierten Mal der Tag der Daseinsvorsorge in Deutschland begangen. Dabei geht es darum, auf die Leistungen und die Infrastruktur kommunaler Unternehmen und von Stadtwerken aufmerksam zu machen. Sie garantieren in weiten Teilen die das Funktionieren von systemrelevanten Bereichen und bilden einen großen Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge ab. 
Auch die AWSH hat in Veröffentlichungen im Juni auf dieses Thema hingewiesen.


Das Civey Institut hat im Auftrag des Verbandes der kommunalen Unternehmen (VKU) im Vorfeld dieses Tages in einer repräsentativen Umfrage ermittelt, was den Deutschen in diesem Zusammenhang besonders wichtig ist.
Jeder fünfte Befragte würde Klimaschutz und Nachhaltigkeit den Vorzug geben. Am ehesten verbinden die Deutschen mit dem Begriff der Daseinsvorsorge die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung (68 Prozent), Krankenhäuser (57 Prozent) und die Versorgung mit Strom und Wärme (50 Prozent). Immer-hin 41 Prozent der Bürgerinnen und Bürger würden sich für Zuverlässigkeit - also eine sichere Ver- und Entsorgung- entscheiden, 38 Prozent für bezahlbare Preise.


Eine sichere und bezahlbare Abfallentsorgung hat also eine sehr hohe Bedeutung für unsere Kund*innen. Diesem Votum fühlen wir uns verpflichtet.
 

 


Wir wünschen Ihnen weiterhin schöne Sommerferien

Ihre AWSH