Guten Tag liebe Abonnent*innen des Newsletters,

passend zum Start des meteorologischen Sommers wird auch das Wetter besser – was Mensch und Pflanzen freut. 


Hochsaison für Grünabfälle

Endlich Sommer – das denken sich auch Bäume, Sträucher und alle anderen Pflanzen und wachsen und gedeihen außerordentlich. Nach dem nassen Frühling und den nun steigenden Temperaturen haben Hobbygärtner*innen alle Hände voll zu tun. Das sorgt naturgemäß auch für volle Bioabfallbehälter.

Achten Sie bitte darauf, dass die Behälter nicht zu schwer werden und entleerbar bleiben. So haben zum Beispiel Erde und Steine nichts im Biobehälter zu suchen. Grasschnitt sollte, wenn möglich,  trocken in den Bioabfallbehälter gefüllt wird. Zu feuchte Abfälle können verklumpen und fallen bei der Leerung nicht vollständig aus dem Behälter.

Störstoffe sind ebenso tabu. Dazu gehören in den meisten Fällen Plastiktüten. Diese behindern den Vergärungsprozess in der Bioabfall-Vergärungsanlage und verschlechtern die Qualität  des produzierten Kompostes. Alle Störstoffe müssen dafür mühsam aus dem Bioabfall heraussortiert werden. Gleiches gilt übrigens auch für Tüten aus sogenanntem „Bioplastik“.

Die Grün- und Bioabfallmengen der ersten Monate dieses Jahres lassen wieder auf einen Mengenrekord für 2021 schließen. Wenn bei Ihnen Mehrmengen anfallen sollten, können Sie Ihre Abfälle auch in einem amtlichen Grünabfallsack oder an einem der 13 AWSH Recyclinghöfe entsorgen.

 

 


Müllarchäologie bei der AWSH

 

Seit dem gestrigen Donnerstag ist das Umweltbildungsangebot der AWSH um eine Attraktion reicher.

In der neuen AWSH Müllarchäologie können Schul- und Vorschulkinder im wahrsten Sinne des Wortes begreifen, wie schnell oder langsam sich unterschiedliche Abfälle unter realen Bedingungen zersetzen – oder eben auch nicht. In 15 ausrangierten Abfallbehältern, die in der Erde stecken und deren Böden entfernt wurden, sind verschiedene Abfälle versteckt. Die Kinder graben diese Abfälle aus und untersuchen den Zustand der Abfälle.

So wird den Kindern spielerisch veranschaulicht, dass beispielsweise Bioabfälle nach einigen Wochen kaum mehr zu erkennen sind, Plastikabfälle, von der Verschmutzung mal abgesehen, nahezu unversehrt bleiben.

Das vollständige Umweltbildungsangebot der AWSH finden Sie hier.

 

 

 

 


Das AWSH Schadstoffmobil ist wieder unterwegs

Wie welche Abfälle richtig entsorgt werden, die nicht täglich anfallen ist einer der häufigeren Fragen in unserem Service-Center. Dabei geht es oftmals auch um sogenannte Schadstoffe. Das sind meistens Farben und Lacke, die bei einer Renovierung übrig bleiben. Aber auch Batterien, Altöl oder Spraydosen fallen in diese Kategorie. Werden solche Abfälle achtlos weggeworfen, richten sie großen Schaden für die Umwelt an und können sogar gefährlich für Mensch und Tier werden.

Aufgrund ihres Schadstoffgehaltes müssen sie getrennt gesammelt werden. Neben der Abgabe an den 13 AWSH Recyclinghöfen gibt es auch mehrere Termine im Jahr, an denen das AWSH Schadstoffmobil eine bequeme Entsorgung sicherstellt. Bis in den Herbst tourt das Schadstoffmobil durch die Kreise Stormarn und Herzogtum Lauenburg und macht in vielen Orten Station. In den Orten mit Recyclinghöfen gibt es keine mobile Entsorgung, da die Schadstoffe hier kontinuierlich abgegeben werden können.

Die Termine und Stationen des Schadstoffmobils finden Sie hier.

 

 


Wir wünschen Ihnen ein erholsames und sonniges Wochenende, 

Ihre AWSH