Guten Tag liebe Abonnenten des Newsletters,

spätestens seit Beginn der Adventszeit wird in vielen Haushalten die alljährliche Frage nach den Weihnachtsgeschenken gestellt. In diesem Jahr werden, wie in den letzten Jahren auch, elektronische Geräte ganz oben auf der Wunschliste stehen. Damit geht oftmals auch die Frage nach der Entsorgung von Altgeräten einher.


Mehr Recycling durch neues Logo – Recycling von Altelektrogeräten muss gesteigert werden

„Nach wie vor werden zu wenige Elektrogeräte fachgerecht entsorgt“, sagt Maria Krautzberger, Präsidentin des Bundesumweltamtes, während der Auftaktveranstaltung zur Woche der Abfallvermeidung am 19.11.2018. Diese Aussage basiert auf folgenden Zahlen: 2016 wurden in Deutschland zwei Millionen Tonnen neue Elektro- und Elektronikgeräte gekauft. Beim Recycling landeten in diesem Jahr 44,95 Prozent. Damit verfehlt Deutschland das europäische Ziel von 45 Prozent nur knapp. Allerdings wird ab 2019 bereits eine Quote von 65 Prozent gefordert. Das Erreichen dieses Ziels erscheint aus heutiger Sicht höchst zweifelhaft.

Das ist aus ökologischer Sicht sehr bedenklich, denn, so Krautzberger, „das ist pure Verschwendung, alte Elektrogeräte sind eine wahre Schatzkiste“. In ihnen stecken Eisen, Stahl, Kupfer und Edelmetalle. Außerdem sind Schadstoffe enthalten, die gesondert entsorgt werden müssen.

Als Grund für die geringe Rücklaufquote wird vor allem genannt, dass das Rücknahmesystem zu kompliziert und zu wenig durchschaubar ist. Insbesondere der Handel, der, neben den kommunalen Entsorgern, zur Rücknahme von Altelektrogeräten verpflichtet ist, ist in diesem Zusammenhang für die Kunden kaum sichtbar. Dazu kommt, dass hier die Kantenlänge eines Gerätes sowie die Größe eines Geschäftes über die Art und Weise der Rücknahmepflichten entscheiden. Daher wird nun mit einem neuen Logo (ein Stecker und eine Batterie umrundet von zwei grünen Pfeilen) für die Kunden klarer, wo ihr altes Elektrogerät tatsächlich angenommen wird. In den nächsten Wochen soll dieses Symbol im Handel mit Aufklebern und Plakaten deutlich sichtbar werden. Damit erhofft sich die Stiftung „elektro-altgeräte register“, die die Sammlung der ausgedienten Geräte koordiniert, eine größere Klarheit für Kunden und damit letztlich natürlich höhere Sammelmengen. Das ist ganz im Sinne der AWSH!


Preisanpassungen auf den Recyclinghöfen

Elektro-Altgeräte werden nach wie vor auf allen Recyclinghöfen der AWSH kostenfrei angenommen. Für die Anlieferung einiger anderer Abfallarten kommt es 2019 nach jahrelanger Preiskonstanz allerdings zu Preissteigerungen. Die genaue Preisgestaltung finden Sie ab Mitte Dezember in unserem Abfallratgeber oder auf unserer Homepage unter www.awsh.de.


Wir wünschen Ihnen eine weiterhin schöne Adventszeit.

Ihre AWSH