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mehr oder weniger Bioabfälle? Die folgenden Beiträge geben Hinweise darauf, wann das eine oder das andere besser ist.


„Zu gut für die Tonne“ – Wettbewerb gegen Lebensmittelverschwendung

Nach einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), 2017 gefördert durch das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung (BMEL), wirft jeder von uns pro Jahr mindestens 55 Kilogramm Lebensmittel weg. Insgesamt landen in Privathaushalten 4,4 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll, das sind täglich 150 Gramm pro Person.

Ziel der Vereinten Nationen ist es, die Lebensmittelabfälle bis 2030 zu halbieren. Das können wir nur gemeinsam schaffen. Dafür gibt die Initiative „Zu gut für die Tonne“ immer wieder Impulse. So zeichnet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mit dem „Zu gut für die Tonne!-Bundespreis“ bereits zum vierten Mal Projekte aus, die dazu beitragen Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Teilnehmen können in verschiedenen Kategorien Unternehmen, Verbände, Vereine, Kommunen, Forschungseinrichtungen ebenso wie Einzelpersonen. Hier finden Sie nicht nur viele Tipps, sondern ab sofort auch die Bewerbungsunterlagen für den Bundespreis.


#wirfuerbio – die Kampagne weitet sich aus

Mehr kompostierbare Küchenabfälle und weniger Plastik in der Biotonne -  dafür setzt sich die AWSH seit April dieses Jahres mit der Kampagne #wirfuerbio gemeinsam mit über 20 weiteren Abfallwirtschaftsbetrieben in ganz Norddeutschland ein. Mittlerweile haben sich weitere Unternehmen aus Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen der Kampagne angeschlossen und es gibt viele weitere Interessenten aus ganz Deutschland. In Kürze wird ein weiterer Baustein dieser Kampagne fertiggestellt: das #wirfuerbio Musikvideo. In unserer nächsten Ausgabe können wir Ihnen dieses wirklich gelungene Werk vorstellen.

Darüber hinaus kooperiert #wirfuerbio nunmehr mit dem Netzwerk „Aktion Biotonne Deutschland“. Die „Aktion Biotonne Deutschland“ ist ein bundesweites Kommunikationsnetzwerk, das von namenhaften Institutionen und Unternehmen unterstützt wird: Dem Bundesumweltministerium, Landesumweltministerien, dem Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU), dem VHE, BDE, Fachverband Biogas, den Einzelhandelsketten REWE, real, tegut, toom Baumarkt sowie einzelnen Edeka Einzelhandelsgeschäften und dem Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE). Das gemeinsam erklärte Ziel ist es, durch Kommunikationsaktivitäten die Quantität und die Qualität der in der Biotonne gesammelten Bioabfälle zu steigern.


Containerstandplatz in Bad Oldesloe aufgelöst

Im Ortsteil Rethwischfeld von Bad Oldesloe musste – zumindest vorübergehend – ein Stellplatz für Depotcontainer aufgelöst werden. Zurzeit stehen die Depotcontainer in der Alten Ratzeburger Landstraße in Bad Oldesloe nicht mehr für die Entsorgung von Altpapier, Altglas und Altkleidern zur Verfügung. Grund dafür sind die anhaltenden Verschmutzungen des Standplatzes. Wann die Container an die Alte Ratzeburger Landstraße zurückkehren können, können wir z. Zt. noch nicht sagen. Wir bitten daher die Kunden die Containerstellplätze zu nutzen, die sich in der Nähe dieses Standortes befinden. Das sind der Recyclinghof der AWSH in der Elly-Heuss-Knappstraße sowie der Containerstellplatz in der Turmstraße.


Wir wünschen eine schöne Restwoche bei angenehmem spätsommerlichen Wetter.

Ihre AWSH