Guten Tag liebe Abonnenten des Newsletters,

die Woche beginnt mit strahlendem Sonnenschein und mit Minusgraden. Bei diesen Temperaturen gilt es Vorkehrungen zu treffen, damit die Abfälle in der Biotonne nicht festfrieren. Entsprechende Tipps zur Handhabung der Biotonne finden Sie hier.


Weihnachtsbaumsammlung

Bis vor Kurzem war er noch Mittelpunkt des Weihnachtsfestes und Schmuckstück der Wohnung. Jetzt ist der Weihnachtsbaum nur noch ein nadelnder und schmuckloser Tannenbaum: Daher ist er bereits beseitigt worden oder soll nun möglichst schnell die Wohnung verlassen. Die AWSH bietet auch in diesem Jahr wieder eine Sammlung der ausgedienten Bäume an. In jeder Kommune gibt es einen Sammeltermin. Beginn ist am kommenden Samstag. Im Abfallratgeber der AWSH, im individuellen Abfuhrkalender, auf der Homepage www.awsh.de und in der APP „AWSH - Wertvolle Termine“werden die Abholtermine angezeigt. Abgeschmückt und mit einer Maximalgröße von 2 Metern muss er bis 6.00 Uhr am jeweiligen Abfuhrtag am Fahrbahnrand zur Abfuhr bereitgelegt werden.

Wer es eiliger hat, kann im Januar seinen ausgedienten Weihnachtsbaum auch kostenfrei an einem der AWSH-Recyclinghöfe abgeben.


Was bleibt noch übrig…? Viele noch gebrauchsfähige Elektrogeräte!

Nicht nur der Weihnachtsbaum ist ein Relikt des vergangenen Festes. So werden z. B. auch viele elektronische Geräte auf das Abstellgleis gestellt, da es dafür das neuere, innovative Modell als Geschenk gab. Das Umweltbundesamt hat vorgerechnet, welche Folgen der Kauf neuer Geräte wegen vermeintlicher Produktinnovationen – über die man zudem oftmals auch streiten kann – hat. Es ist insbesondere der Frage nachgegangen, was neue Geräte mit niedrigem Stromverbrauch bringen, wenn ältere dafür vorzeitig entsorgt werden und deren Nutzungsdauer kürzer wird. So ist der Energieaufwand und das Treibhausgaspotential bei einer Waschmaschine mit höchster Energieeffizienz, die nur fünf Jahre genutzt und dann entsorgt wird, um rund 40 Prozent höher als bei einem Gerät, dass zwar mehr Strom verbraucht, aber dafür 20 Jahre im Einsatz ist.

Bei anderen Geräten, z. B. Smartphones, ist die Nutzungsdauer noch deutlich geringer. Hier ist oftmals nach spätestens zwei Jahren das neue Modell in Gebrauch. Und was passiert mit den alten? Laut IT-Verband Bitok liegen aktuell schon rund 100 Millionen Geräte in den Schubladen deutscher Haushalte. Viele davon landen im Restabfall womit viele wertvolle Rohstoffe vernichtet werden. Vieles spricht dafür, dass die Dynamik in der Kommunikations- und Informationstechnologie noch zunehmen wird. Immer kürzere Modellzyklen werden damit den Rohstoffverbrauch beschleunigen und die Abfallberge wachsen lassen. Die Zeit zum Umdenken ist reif – vielleicht auch zum nächsten Weihnachtsfest!


Wir wünschen eine umweltfreundliche Woche.

Ihre AWSH


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