Mit jeder Faser in den Kreislauf

Altpapier stellt einen wesentlichen Anteil des Gesamtabfallvolumens dar – für die Entsorgung in der Müllverbrennungsanlage viel zu schade. Die Wiederverwertung von Altpapier spart nicht nur Holz, sondern senkt auch den Wasser- und Energieverbrauch. Daher ist es sinnvoll, Altpapier zu sortieren und über die Papiertonne oder die Depotcontainer getrennt zu entsorgen.

Altpapier kommt nicht nur bei der Produktion von Umweltschutzpapier zum Einsatz. Das meiste Altpapier wird für die Herstellung von Faltschachteln, Wellpappe, Packpapier, Zeitungs- und Hygienepapieren eingesetzt.

Haushaltsrollen, Toilettenpapier, Taschentücher, Schulhefte oder Zeitungen – Produkte aus Recyclingpapier halten Sie jeden Tag in der Hand – achten Sie auch beim Einkauf darauf! Das schont die Umwelt und die natürlichen Ressourcen. Der Anteil von Recyclingpapieren ist leider seit Jahren rückläufig. Mit erheblichen Folgen für die Natur: Laut Greenpeace sind heute bereits 80 Prozent der Urwälder zerstört. 42 Prozent des industriellen Holzeinschlags dienen ausschließlich der Papierherstellung.

Papier besteht in der Hauptsache aus Zellulosefasern. Diese Fasern müssen chemisch unter großem Aufwand aus Holz herausgelöst werden, was die Umwelt stark belastet. Zur Herstellung von 1.000 Kilo weißen Papiers werden 2.000 kg Holz, 250.000 l Wasser, 11.000 kWh Energie und Chemikalien wie Sulfit, Chlor und Wasserstoffperoxid benötigt.

Zum Vergleich: Eine Tonne ungebleichtes recyceltes Papier wird völlig ohne Holz, mit nur 4.000 kWh Energie und ohne Chemikalien hergestellt. Da die Fasern bis zu siebenmal wiederverwendet werden können, bietet das Papierrecycling eine umweltfreundliche Alternative.

Außerdem: Durch die Vermarktung von Altpapier erzielen wir Erlöse.
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Nutzen Sie deshalb die Blaue Tonne für Altpapier, Pappe und Kartonagen.