Recyclingpflicht für Elektroaltgeräte - Elektroschrott getrennt sammeln

Wenn das Handy nicht mehr klingelt oder das Toastbrot nicht mehr braun wird, wandern defekte oder ausgediente Elektrogeräte in den Abfall, allein in Deutschland jedes Jahr 1,8 Millionen Tonnen.

Viele Elektrogeräte enthalten Schwermetalle und giftige Substanzen wie Blei, Quecksilber oder Polychlorierte Biphenyle (PCB), die nicht in den Verbrennungsanlagen landen dürfen, aber auch wertvolle Rohstoffe wie Gold und Kupfer, die recycelt werden können.

Seit März 2006 schreibt das Elektro- und Elektronikaltgerätegesetz die getrennte Sammlung von Elektroaltgeräten vor. So sollen Rohstoffe zurück gewonnen und die Schadstoffbelastung im Restabfall reduziert werden.

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Generell gilt: alle Geräte, die zum Elektroschrott gehören, sollen dem Recycling zugeführt werden. Alle Verbraucher sind verpflichtet, ihre elektrischen Geräte getrennt vom Restabfall zu sammeln. Auch kleine elektrische Geräte wie Mixer, Föhne oder Rasierapparate dürfen jetzt nicht mehr im Restabfallbehälter landen.

Mehr Infos zu Elektroaltgeräten, Batterien, Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen und Handyrücknahme finden Sie in unserem Flyer Elektroschrott.

Illegale Sammler umgehen rechtssichere Entsorgung

Viele illegale Straßensammlungen können nicht nachweisen, dass sie eine ordnungsgemäße Verwertung der ausgedienten Geräte durchgeführt haben. So kann es vorkommen, das gebrauchte Elektrogeräte statt im Recycling in Asien oder Afrika landen, wo eine sachgemäße Entsorgung meist nicht möglich ist. Der Umwelt zuliebe sollten Sie daher stets auf die legale Entsorgung Ihres Elektroschrotts, beispielsweise durch die AWSH, achten.

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