Verantwortung für unsere Region

Als Unternehmen, mit öffentlicher Aufgabe, sind wir dem öffentlichen Wohl verpflichtet.

Daher engagieren wir uns in unserer Region - mit unserem Kerngeschäft der umweltgerechten und preiswerten Entsorgung.

Klimaschutz

Neben dem schonendem Umgang mit den natürlichen Ressourcen sind Maßnahmen zum Klimaschutz eine weitere wesentliche Grundlage für das Handeln der AWSH. Dieser Gesichtspunkt spielt etwa bei der Ausstattung der durch die AWSH genutzten Fahrzeuge oder bei vielen abfallwirtschaftlichen Leistungen eine wichtige Rolle.

So wird z.B. ab 2013 durch die Vergärung aller eingesammelten Bioabfälle eine CO² Gutschrift von knapp 3000 Tonnen erreicht und damit ein wichtiger Schritt für eine nachhaltige Entwicklung in der Region getan.

Mit einer jährlichen Baumpflanzaktion setzt die AWSH ein weiteres Zeichen für den Klimaschutz. Durch diese Pflanzaktion wird der durch den Postversand und den Fuhrpark der AWSH verursachte CO2 Ausstoß kompensiert.

Unterstützung der Tafeln

In den Kreisen Stormarn und Herzogtum Lauenburg ist eine Reihe von Tafeln tätig. Diese gemeinnützigen Organisationen verteilen Lebensmittel, die nicht mehr verwendet und in den Abfall gegeben würden, an Bedürftige. Die Arbeit der Tafeln ist auch vor dem Hintergrund der Lebensmittelverschwendung zu sehen, die in den letzten Jahren eine ungeheure Dimension angenommen hat.

Diese ehrenamtliche Arbeit unterstützt die AWSH auf zwei Wegen. Zum einen über die Entsorgung der Abfälle an den jeweiligen Standorten der Ausgabestellen. Zum anderen durch die Weitergabe von Spenden, die die AWSH speziell für diese Organisationen regelmäßig bei Veranstaltungen wie Messen oder Tagen der offenen Tür einwirbt.

500 Deckel...

...für ein Leben ohne Kinderlähmung.

  • Die Kinderlähmung (Poliomyelitis) ist eine hoch ansteckende Krankheit, deren Erreger Kleinkinder unter 5 Jahren befallen. Doch auch Erwachsene können sich mit dieser Lähmung infizieren. Die Folgen der Krankheit sind dauerhafte Lähmung und Verkrüppelungen und die Infektion verläuft oft tödlich, wenn die Atemmuskulatur befallen wird. 
  • Polio kann nicht geheilt, aber durch eine Schluckimpfung, das auf Lebenszeit gegen die Lähmung immunisiert, vorgebeugt werden. 
  • Es zeigten sich im Kampf gegen die Kinderlähmung schon sichtliche Erfolge z.B. konnten Nord- und Südamerika im Jahre 1994, die Westpazifikregionen 2000 und Europa 2002 von Polio befreit erklärt werden. Nur noch in zwei Ländern auf der Erde (Afghanistan und Pakistan) werden Kinder nach wie vor von dem Virus infiziert. 
  • Doch um alle Kinder der Welt dauerhaft schützen zu können, müssen die Impfmaßnahmen zu Ende geführt werden und derzeit herrscht eine Finanzierungslücke von über einer Milliarde Dollar.  
  • Eine Rückkehr des Virus wäre katastrophal!!! 
  • Rotary ist eine weltweit vertretene humanitäre Service-Organisation mit mehr als 34.000 Rotary Clubs in über 200 Ländern. 

Die Projektidee...

...es werden bundesweite Sammlungen von Kunststoffverschlüssen (Deckeln) organisiert

...die Deckel werden an Recyclingbetriebe verkauft.

...der Erlös kommt der Kampagne ,,End Polio Now" zugute.

 Erklärung:

Die Kunststoffverschlüsse bestehen aus einem hochwertigen und gut recyclingfähigem Material (High Density Polyethylen = HDPE). Ein Deckel wiegt im Durchschnitt rd. 2 Gramm. Man kommt also auf ein jährliches Deckelaufkommen von mehr als 20 Milliarden Stück (250 Stück pro Einwohner). Das entspricht rd. 40.000 t HDPE im Jahr, heißt der Materialneuwert liegt dann bei rd. 48.000.000 €.

1. Welche Deckel sollen gesammelt werden?

Es sollen die Kunststoffdeckel und -verschlüsse von Getränkeflaschen und Tetrapacks (z.B. Erfrischungsgetränke, Saft- und Milchkartons) gesammelt werden.

2. Kann ich Pfandflaschen ohne Deckel abgeben?

Ja, Pfandflaschen werden ohne Deckel zurück genommen. Bei Einwegflaschen muss auf dem Flaschenkörper das Pfandzeichen verzeichnet sein und bei Mehrwegflaschen ist es ebenfalls unerheblich, ob ein Deckel vorhanden ist.

3. Wieso reichen 500 Deckel für eine Impfung?

Ein einzelner Deckel wiegt rd. 2 Gramm, 500 Deckel ergeben somit 1 kg Material. Der Erlös deckt die Kosten einer Impfung.

4. Was hat die AWSH damit zu tun?

Die AWSH stellt Sammelbehälter (neue Mülltonnen mit 80 Liter Fassungsvermögen) zur Verfügung und sammelt ebenfalls mit einem aufgestellten Behälter in der Verwaltung im Leineweberring 13 in Elmenhorst bei Schwarzenbek fleißig Deckel mit.

Wir liefern auch Plakate und Material zu den Sammelstellen und stellen eine Lagerkapazität für größere Mengen in Grambek zur Verfügung.

Die gesammelten Deckel können aber auch bei allen AWSH-Recyclinghöfen abgegeben werden. Hierbei müssen aber bitte die normalen Öffnungszeiten beachtet werden. (Bitte nicht zu Stosszeiten am Sonnabend, Freitagnachmittag und Montagvormittag kommen).

Ökologisch wirtschaften

Abfall ist nicht gleich Müll, denn Abfälle sind Rohstoff und Energiequelle zugleich. Jeder Abfallgegenstand, der recycelt wird, schont natürliche Rohstoffe und primäre Energiequellen. Die AWSH ist daher bemüht, so viel verwertbare Abfälle wie möglich vom Restabfall zu separieren. 2017 wurden weitaus mehr als die Hälfte aller Abfälle aus den Kreisen Stormarn und Herzogtum Lauenburg in den Stoffkreislauf zurückgeführt.

Wir handeln konsequent nach unserem abfallwirtschaftlichen Auftrag und unserer Umweltverantwortung.

  • Aus 45.000 Tonnen Bioabfällen wird Energie und Dünger gewonnen.
  • 16.000 Tonnen Grünabfälle werden zu Kompost weiterverarbeitet.
  • 35.500 Tonnen Altpapier bilden den Rohstoff für neue Produkte aus Papier und Pappe.
  • 5.000 Tonnen Elektroaltgeräte werden demontiert und damit erhebliche Wertstoffmengen zurück gewonnen.
  • 110.000 Tonnen Restabfall in Strom und Wärme umgewandelt.

Abfalltrennung ist und bleibt wichtig. Es befindet sich immer noch relevante Mengen verwertbarer Abfälle im Restabfall. Wir werden unsere Kunden daher weiter intensiv über die Möglichkeiten einer konsequenten Abfalltrennung zu informieren. Das ist nicht nur umweltfreundlich, es lohnt sich auch!

Konsequent für unsere Kunden

Wirtschaften bedeutet für uns, niedrige Entgelte zu sichern und gleichzeitig eine hohe Qualität unserer Leistung zu gewährleisten.

Als Unternehmen im Auftrag der öffentlichen Hand handeln wir nach dem Kostendeckungsprinzip, wodurch die Erzielung von Gewinnen weitgehend ausgeschlossen ist.

Das zahlt sich für unsere Kunden im wahrsten Sinne aus. Überschüsse, die in einem Kalkulationszeitraum auflaufen, werden für folgende Perioden Kosten senkend eingesetzt. Ein Beispiel: wenn wir durch die Vermarktung des eingesammelten Altpapiers am Rohstoffmarkt Erlöse erzielen, fließen diese an unsere Kunden zurück. Die Erlöse werden in den Wirtschaftsplan eingestellt und senken die entsprechenden Kosten und damit letztlich die Preise für unsere Kunden! Dieses Verfahren gilt natürlich auch für alle anderen verwertbaren Abfälle, wie z. B. Schrott oder Altkleider. So haben wir 2017 ca. 1,2 Millionen Euro erwirtschaftet, die wir 2018 an unsere Kunden zurück geben.

Dieser Tatbestand ist ein wesentlicher Grund für die seit vielen Jahren positive Preisentwicklung. So liegen die Preise für die Restabfallentsorgung deutlich unter dem Niveau von vor zehn Jahren. Berücksichtigt man die allgemeine Preissteigerung in diesem Zeitraum, ist dieses Ergebnis noch positiver.

Diese Entwicklung soll möglichst nachhaltig gestaltet werden. Unser öffentlicher Auftrag ist unsere Motivation, konsequent und effizient zu arbeiten und unsere Ergebnisse für das öffentliche Wohl einzusetzen.

Das Entgelt für den Restabfallbehälter beinhaltet weitere Leistungen, die ohne Aufpreis genutzt werden können: Die Sammlung von Sperrmüll, Altpapier, Elektroaltgeräten und Schadstoffen.

Fair Pay

Seit 2014 bietet die AWSH ein neues Entgeltsystem. Es bietet finanzielle Anreize zur Wertstofftrennung.

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